Theodor Fontane

Effi Briest

Schauspiel nach dem Roman
Aktuell sind keine weiteren Termine geplant.

»Wir müssen verführerisch sein, sonst sind wir gar nichts.«

»Wir müssen verführerisch sein, sonst sind wir gar nichts.«

Effi steht zwischen Pflichterfüllung, eigenem Bedürfnis und dem Reiz des Verbotenen. Die Titelfigur aus Fontanes 1896 herausgegebenen Roman wird mit siebzehn Jahren an den doppelt so alten Baron von Innstetten verheiratet. Dieser zieht mit ihr in die Provinz, wo er sich hauptsächlich seiner Arbeit widmet. Effi droht durch Langeweile zugrunde zu gehen. Nur die Begegnung mit Major Crampas verheißt ein wenig Abenteuer und Freiheit. Zwischen den beiden entwickelt sich eine kurze romantische Liaison, die für Effis Glück und Leben Jahre später schwerwiegende Konsequenzen haben wird.  Theodor Fontane beleuchtet in seinem heute wohl bekanntesten Roman das 19. Jahrhundert mit all seinen gesellschaftlichen Konventionen wie Männermoral, sozialem Status, Adel und Patriarchat. Als Vorlage für seinen Hauptschauplatz – das pommersche Kessin – diente ihm Swinemünde.

EFFI BRIEST von Theodor Fontane, Bühnenbearbeitung von Peter Hailer und Bernd Schmidt, ist auch als eBook erschienen. Über die Website www.textbuehne.eu können Sie das Theaterstück in diversen Online-Shops bestellen.

Pressestimmen

Natürlich hat Effi den Hauptpart in diesem Stück zu tragen. Katha Hoffmann wandelt sich vom Gummi-Stiefel Spring-ins-Feld, zur naiven Erlebnis hungrigen Frau, die zur Genügsamkeit erzogen wird und schließlich in den Armen ihrer Eltern stirbt. Dieses sanfte, unablässige Verglühen dieser Frau spielt sie berührend.
Ostseezeitung
Dienstag, 19. November 2019

Besetzung

Leitungsteam


Regie Marco Bahr
Bühne und Kostüme Gesine Ullmann
Regieassistenz, Inspizienz, Soufflage Andreas Zimmerling
VLB_Logo_roter Fleck

Ein Sommer ohne Theater

Liebes Publikum,

die Spielzeit 2019/2020 der Vorpommerschen Landesbühne ist beendet. Im Jahr 2020 wird aus #keinsommerohnetheater #einsommerohnetheater.

Wir sind sehr traurig, dass wir wegen der Corona-Pandemie zum Schutz unserer Gäste und Mitarbeiter alle Vorstellungen bis Ende August absagen müssen. In diesem Jahr wird Vineta nicht untergehen, die Sonne wird nicht über dem kürzeren Ende der Sonnenallee scheinen, die Wikinger werden nicht kommen und Cyranos Nase wird keinen Schatten unter dem roten Hut werfen.

Wir folgen mit dieser Entscheidung dem MV-Plan der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns.

Bleiben Sie gesund. Bleiben Sie uns treu. Wir sehen uns wieder.