Wolfgang Bordel

Götter und Märchen verabschieden sich in „Die Märchenverschwörung“ aus der Geschichte Vinetas. Aber noch sind die Vineter, die im Sputnik um die Erde kreisen, nicht gelandet und lösen gar beim Überfliegen eines Friedhofs eine folgenschwere Katastrophe aus. Sie erwecken drei Hexen zum Leben. Und diese sehen Vineta als ihre Stadt – ein idealer Zufluchtsort für Hexen.

Und nun stehen sich alle wieder gegenüber: Die Märchenfiguren um die Hexe Claribella. Sie verbinden mit Vineta die Hoffnung auf eine glückliche Stadt, in der alle zum Allgemeinwohl beitragen. Die Götter um Jovis sehen Vinetas Zukunft als eine Art Göttertempel, in dem nur sie das Sagen haben. Und da gibt es auch noch Franka, die Kapitänswitwe, einst Herrscherin der Stadt und die Einzige, die mit ihren Kindern auf der Erde verblieben ist, während die anderen im Sputnik um die Erde kreisten. Sie möchte, dass
Vineta wieder die alte, stolze Stadt wird, in der Götter und Märchenfiguren sie preisen und loben.

Hier ist Ärger vorprogrammiert. Die Hexen, nun als „Weise Frauen“ von den Vinetern als Berater eingestellt, reden den Vinetern ein, dass sie weder Märchen noch Götter brauchen. Denn wer muss schon an irgendetwas glauben?

Da stehen Götter und Märchenfiguren vor einer noch nie dagewesenen Situation. Unglaubliches passiert: Die Erzfeinde verschwören sich und wollen zum Schein die Hexenwette einösen. Wenn die Hexe Claribella auf dem Scheiterhaufen brennt, wird Vineta untergehen! Aber kann Claribella, die Hexe mit dem verwirrten Zauber, wirklich brennen? Und da ist doch noch die wahre Claribella.

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