Dr. Peter-Michael Diestel

In der DDR war ich glücklich.

Trotzdem kämpfe ich für die Einheit
Gastspiel
Aktuell sind keine weiteren Termine geplant.

22.6.2020 – 19.30 Uhr – Evangelische Kirche, Zinnowitz

Glücklich in der DDR? Nach dreißig Jahren weiß jeder, wie die Ostdeutschen seinerzeit gelitten haben. Und wenn sie das anders sehen, sind sie Geschichtsrevisionisten. Peter-Michael Diestel sagt: Ich bin so ein Revisionist! Die Bilder sind falsch, die über unsere Vergangenheit verbreitet werden.
Diestel ist Mitglied der CDU. 1990 war er Vizepremier und Innenminister jener Regierung, die die DDR an die BRD übergab. Seither heißt es: Alles ging demokratisch und mit rechten Dingen zu. Eine schöne Mär, behauptet Diestel. Der geschichtsbewusste Diestel nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er von den damaligen Vorgängen berichtet. Und der Ostdeutsche redet Klartext über die Folgen.
Das Buch war von ihm als ernüchternder Beitrag zu den bevorstehenden Jubiläen geplant. Aber eigentlich liefert es eine originelle Antwort auf die Frage: Warum sind die Ossis so anders als der Rest der Welt? Hat es vielleicht doch etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun? Mit der tatsächlichen, der nicht der erfundenen, von der täglich zu lesen, zu hören und zu sehen ist, wie sie gewesen sein soll. Diestel war und ist immer für eine Überraschung gut; und unterhaltsam obendrein.
Seit 1993 betreibt Diestel eine Anwaltskanzlei, unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern. So vertrat er unter anderem ehemalige hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter, Stasi-IM und unter Dopingverdacht geratene ehemalige DDR-Sportler und DDR-Sportfunktionäre. Er vertrat den Leichtathletik-Trainer Thomas Springstein, den ARD-Sportkoordinator Hagen Boßdorf, Jan Ullrich und jüngst Günther Krause, den ehemaligen Bundesminister für Verkehr, dem Betrug vorgeworfen wurde.

Montag, 22. Juni 2020 - 19:30 Uhr
Evangelische Kirche
Zinnowitz
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