


von Yotam Peled & the Free Radicals
Im Rahmen eines Recherche-/ Probenaufenthaltes auf Schloss Bröllin in der Residenzsaison 2022 hat Yotam Peled mit seinem Team an dem Material gearbeitet, aus dem zwei Stücke hervorgegangen sind: (2023) und FISTS TO FLOWERS (2023). In WHERE THE BOYS ARE begegnen sich zwei gegensätzliche Kräfte. Jeder will den anderen besiegen. Doch langsam werden durch wiederholte Zusammenstöße beide Körper weicher. Eine neue Verletzlichkeit entsteht. Sie schafft Platz, den anderen zu entdecken und eröffnet neue Möglichkeiten der Berührung – mit Sorgfalt und Unterstützung, die es in Beziehungen zwischen Männern oft so nicht gibt. Die Performance WHERE THE BOYS ARE erkundet spielerisch die Schnittstelle zwischen Tanz und Kampfsport. Indem sie sich das Vokabular verschiedener Praktiken aneignen, verwandeln die beiden Performer Nicolas Knipping und Andrius Nekrasovas die Arena in einen sensiblen und intimen Bereich der Begegnung und Näherung. Choreografie: Yotam Peled Interpreten: Nicolas Knipping, Andrius Nekrasovas Dramaturgie, Outside Eye: Moos van den Broek Produktionsunterstützung: Laia Montoya Eine Produktion von explore dance – Netzwerktanz für junges Publikum, in Kooperation mit fabrik bewegt Potsdam, Fokus Tanz/Tanz und Schule e.V. München und K3/Tanzplan Hamburg und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste. explore dance wird gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund und Bureau Ritter/TANZPAKT RECONNECT mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR Hilfsprogramm Tanz, der Kultur- und Medienabteilung der Freien Hanseatischen Stadt Hamburg, des Kulturamts der Stadt München und des Bayerischen Landesverbands für Zeitgenössischen Tanz mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur sowie der Stadt Potsdam und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Ab Juli 2022 wurde die zweite Phase des Projektes zusätzlich vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und der Landeshauptstadt Dresden gefördert. Mit Unterstützung der Stiftung ART MENTOR LUCERNE.
Dauer 40 min