Legenda

Die Stadt Vineta

Versunken in den Fluten – doch ihre Geheimnisse leben weiter.

Pewnego wielkanocnego poranka pasterz pilnował swojej trzody w pobliżu plaży w Koserow. Nagle z morza wynurzyło się stare, czcigodne miasto.

Znalazł się pośród ludzi, którzy byli dziwnie staromodni, ale wspaniale ubrani. Chłopiec pospiesznie chodził w górę i w dół, czując niepokój, ponieważ wszystko w tym dziwnym mieście działo się bez najmniejszego dźwięku. Wtedy jeden z kupców zawołał do niego, rozkładając cudowne tkaniny i oferując mu je. Skąd on, biedny pasterz, miał wziąć pieniądze? Kupiec pokazał mu małą monetę i wskazał na cały stół pełen towarów - a chłopiec przeszukał wszystkie kieszenie swojego garnituru, ale wiedział, że nie ma ani grosza. Pospieszył więc do swoich owiec, a kiedy się odwrócił, morze znów mieniło się przed nim w słońcu. Chłopiec nadal siedział na plaży, smutny i zamyślony, kiedy przyszedł stary rybak, usiadł i przemówił do niego:

Höre, wenn du ein Sonntagskind bist, so kannst du heute, am Oster­morgen, die Stadt Vineta aus dem Meer stei­gen sehen, die hier vor vielen Jahren untergegangen ist.“

„Oh, ich hab sie gesehen!“ rief der Junge. Der Fischer nickte bedächtig und begann nun zu erzählen, was ihm von Vineta bekannt geworden war: „Siehst du, hättest du auch nur einen Pfennig gehabt und damit bezahlen können, so wäre Vineta erlöst und die ganze Stadt mit allem, was darin ist, an der Ober­fläche ge­blieben. 

Wenn Gold  eine Stadt regiert

Je mehr Reichtum in Vineta Einzug hielt, desto mehr verfielen die Bewohner aber auch dem Hochmut und der Ver­schwendung.

Wo liegt sie versunken?

Eine furchtbare Sturmflut brach über die Stadt herein.

Die­se Stadt Vi­neta ist einst größer ge­wesen als irgendeine andere Stadt in Europa, und ihre Be­­wohner wa­ren über alle Maßen reich, da sie mit allen Län­dern der Erde Handel trieben. Ihre Stadttore waren aus Erz und die Glocken aus Silber, we­­lch es überhaupt für so gewöhnlich galt, dass man die einfachsten Dinge daraus herstellte und die Kinder auf der Straße sogar mit Silbertalern Klingpfennig spielten.

Je mehr Reichtum in Vineta Einzug hielt, desto mehr verfielen die Bewohner aber auch dem Hochmut und der Ver­schwendung. Bei den Mahlzeiten aßen sie nur die auserlesensten Speisen, und Wein tranken sie aus Bechern von purem Silber oder Gold. Ebenso beschlugen sie die Hufe ihrer Pferde nur mit Silber oder Gold anstatt mit Eisen und ließen selbst die Schweine aus goldenen Trögen fressen. Drei Monate, drei Wochen und drei Tage vor dem Untergang der Stadt erschien sie über dem Meer mit allen Häusern, Türmen und Mauern als ein deutliches, farbiges Luftgebilde. Darauf rieten die Alten, die Stadt zu verlassen, denn sehe man Städte, Schiffe oder Menschen doppelt, so bedeute das immer deren sicheren Untergang.

Aber man verlachte sie. Einige Wochen danach tauchte eine Wasserfrau dicht vor der Stadt aus dem Meer und rief dreimal mit hoher, schauerlicher
Stimme:

Vineta, Vineta, du rieke Stadt,
Vineta sall un­­ner­gahn,
wieldeß se het väl Böses dahn!“

Nikt się tym nie przejmował, wszyscy żyli w przepychu, dopóki nie zostali ukarani. Straszliwa fala sztormowa przetoczyła się przez miasto. Ogromna fala przetoczyła się przez ulice i alejki, a woda rosła i rosła, aż pogrzebała wszystkie domy i ludzi pod sobą.