Aufführungsdauer

ca. 2:30 Stunden inkl. Pause

Veranstaltungsort

Ostseebühne in Zinnowitz

Altersempfehlung

ab 5 Jahren

Theaterkarten

ab 20 Euro

Das Sommertheater-Erlebnis für die ganze Familie. Von 24. Juni bis 27. August immer Mittwoch, Donnerstag und Samstag auf der Ostseebühne in Zinnowitz auf der Insel Usedom.

Die Handlung

Mit großer Demut regieren König Nungur und Nayra über die Stadt Vineta. Die Last der Habsucht und der Gier ist überwunden. Alles scheint sich zum Guten zu wenden. Gaukler, Elfen, Narren und all die anderen Völker leben friedlich in der sagenumwobenen Stadt. 

Doch der Wohlstand Vinetas kann nur auf Kosten anderer aufrechterhalten werden. In der Unterstadt, außerhalb der Stadtmauern gelegen, regt sich immer größerer Unmut. Es geht das Gerücht um, dass dort jemand sein Unwesen treibt und die Unglücklichen hinter sich vereint.

Vineta - Festspiele 1

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Vineta – Das Geheimnis der Unterstadt

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Vineta – Das Geheimnis der Unterstadt

Vineta – Das Geheimnis der Unterstadt

Der Vorverkauf startet im Dezember 2022.

 

 

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03971-26 88 800
So – Fr von 10 bis 17 Uhr

Besetzung

Leitungsteam

Die Sage

An einem Ostermorgen hütete ein Schäfer­junge seine Herde nahe dem Strande von Koserow. Da stieg mit einem Male eine alte, ehrwürdige Stadt aus dem Meer empor.

Er sah sich mitten unter Menschen, die sonder­bar altertümlich, aber prächtig gekleidet waren. Eilig lief der Junge auf und ab, ihm wurde unheimlich zumute, denn alles in dieser seltsamen Stadt ge­schah ohne den geringsten Laut. Da winkte ihm einer der Kauf­leute zu und breitete dabei herrliche Stoffe aus und bot sie ihm an. Woher sollte er, ein armer Schäferjunge, denn Geld haben? Der Kaufmann zeigte ihm ein kleines Geld­stück und wies auf seinen ganzen Tisch voll Ware – und der Junge suchte in allen Taschen seines Anzugs, allein er wusste, dass er nicht einen Pfennig besaß. Da lief er eilig zu seinen Schafen und als er sich umwandte, schimmerte vor ihm in der Sonne wieder die See. Betrübt und nach­denklich saß der Junge noch am Strand, als ein alter Fischer vorbeikam, sich zu ihm setzte und ihn ansprach:

„Höre, wenn du ein Sonntagskind bist, so kannst du heute, am Oster­morgen, die Stadt Vineta aus dem Meer stei­gen sehen, die hier vor vielen Jahren untergegangen ist.“

„Oh, ich hab sie gesehen!“ rief der Junge. Der Fischer nickte bedächtig und begann nun zu erzählen, was ihm von Vineta bekannt geworden war: „Siehst du, hättest du auch nur einen Pfennig gehabt und damit bezahlen können, so wäre Vineta erlöst und die ganze Stadt mit allem, was darin ist, an der Ober­fläche ge­blieben. Die­se Stadt Vi­neta ist einst größer ge­wesen als irgendeine andere Stadt in Europa, und ihre Be­­wohner wa­ren über alle Maßen reich, da sie mit allen Län­dern der Erde Handel trieben. Ihre Stadttore waren aus Erz und die Glocken aus Silber, we­­lches überhaupt für so gewöhnlich galt, dass man die einfachsten Dinge daraus herstellte und die Kinder auf der Straße sogar mit Silbertalern Klingpfennig spielten. Je mehr Reichtum in Vineta Einzug hielt, desto mehr verfielen die Bewohner aber auch dem Hochmut und der Ver­schwendung. Bei den Mahlzeiten aßen sie nur die auserlesensten Speisen, und Wein tranken sie aus Bechern von purem Silber oder Gold. Ebenso beschlugen sie die Hufe ihrer Pferde nur mit Silber oder Gold anstatt mit Eisen und ließen selbst die Schweine aus goldenen Trögen fressen. Drei Monate, drei Wochen und drei Tage vor dem Untergang der Stadt erschien sie über dem Meer mit allen Häusern, Türmen und Mauern als ein deutliches, farbiges Luftgebilde. Darauf rieten die Alten, die Stadt zu verlassen, denn sehe man Städte, Schiffe oder Menschen doppelt, so bedeute das immer deren sicheren Untergang.

Aber man verlachte sie. Einige Wochen danach tauchte eine Wasserfrau dicht vor der Stadt aus dem Meer und rief dreimal mit hoher, schauerlicher
Stimme:

„Vineta, Vineta, du rieke Stadt, 

Vineta sall un­­ner­gahn,
wieldeß se het väl Böses dahn!“

 

Auch darum kümmerte sich keiner, alle lebten weiter in Saus und Braus, bis sie das Strafgericht ereilte. Eine furchtbare Sturmflut brach über die Stadt herein. Ein riesiger Wogenschwall durcheilte die Straßen und Gassen und das Wasser stieg und stieg, bis es alle Häuser und Menschen unter sich begrub.

 

Mythos Vineta

1075
Adam von Bremen berichtet in der Hamburgischen Kirchenchronik.
1075
1168-1172
Helmold von Bosau berichtet. Zum ersten Mal taucht der Name Vineta auf.
1168-1172
Vineta - Festspiele 30
1518
Johannes Bugenhagen legt seine Chronik von Pommern vor. Er gibt vermutlich der erzählten Sage über das Riff vor Damerow den Namen Vineta-Sage.
1518
1538
Thomas Kantzow erforscht Vineta vor Damerow.
1538
1825
Wilhelm Müller schreibt das Gedicht „Vineta“.
1825
1827
„Das Seegespenst“ von Heinrich Heine.
1827
1871
Rudolf Virchow favorisiert Wollin als Vineta-Standort.
1871
1895
Verwendet Fontane in „Effi Briest“ die Vineta-Sage.
1895
1906
Reist „Nils Holgersson“ nach Vineta.
1906
Vineta - Festspiele 31
1934
Ausgrabungen in Wollin, die bestätigen, dass hier eine große Stadt existiert hat.
1934
Anfang der 1950er Jahre
Im polnischen Wollin werden die Ausgrabungen fortgesetzt. Es ist der erste und einzige handfeste Vineta-Beweis.
Anfang der 1950er Jahre
1997
Vineta-Festspiele in Zinnowitz. In jedem Jahr wird ein neues Kapitel aus der Geschichte der Stadt erzählt. Stets wird versucht zu ergründen, warum diese schöne, reiche Stadt unterging. Ein spektakuläres Theaterereignis unter freiem Himmel auf der Ostsee-Bühne Zinnowitz - mit Musik, Tanz, pyrotechnischen Effekten und einer beeindruckenden Lasershow.
1997
1998
Zwei Berliner Wissenschaftler treten mit der Vineta-Barth-These an die Öffentlichkeit.
1998
Seit 2001
Archäologen vermelden immer wieder spektakuläre Funde aus dem Umfeld der Stadt Usedom.
Seit 2001

Kartentelefon

03971 – 26 88 800

Vorverkauf

Der Vorverkauf für „Vineta – Das Goldfest der Gaukler“ startet im April.

Abendkasse

Die Abendkasse öffnet jeweils zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn.

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